Verfasst von: aeropersredaktion | 24/06/2011

Vermittlungsverfahren vor dem Einigungsamt des Kantons Zürich gescheitert – weil Swiss weiter verzögern statt richtig verhandeln wollte

Die Medien berichten schon online darüber: Das Ende März von AEROPERS initiierte Vermittlungsverfahren vor dem Einigungsamt des Kantons Zürich ist am heutigen Tage gescheitert. Wir wollten einen neuen Gesamtarbeitsvertrag mit besseren Arbeitsbedingungen, um die Zuverlässigkeit und Sicherheit des Flugbetriebs auch weiterhin garantieren zu können. Anders, als es die Swiss in ihrer Information an die Piloten heute behauptet, wäre uns eine Lösung auf dem Verhandlungsweg sehr wichtig und erste Wahl gewesen. Allerdings muss man dabei auch davon ausgehen können, dass die Verhandlungen irgendwann auch mal zu einem für beide Seiten erfolgreichen Ende kommen. Davon konnte nach dem heutigen Treffen, den bisherigen Verzögerungen durch die Swiss und deren Verhalten im Vermittlungsverfahren nicht mehr ausgegangen werden.

Die Verhandlungen begannen im Juni 2010. Die Swiss liess sich sehr viel Zeit, es entstand der Eindruck einer Verzögerungsstrategie. Als es nach dem Auslaufen des GAV Ende Dezember immer noch keine Einigung gab, stimmten wir dem Abschluss einer Übergangsvereinbarung mit Verlängerung der Friedenspflicht um drei Monate zu. Doch auch Ende März hatte die Swiss sich nicht bewegt, und wir waren gezwungen, die Verhandlungen abzubrechen. Auch die Übergangsvereinbarung trug nicht dazu bei, dass das Management der Swiss sich zu einem akzeptablen Angebot durchringen konnte.

Danach starteten wir mit dem Vermittlungsverfahren einen letzten Versuch, der heute leider scheiterte, weil sich auch hier zeigte, dass die Swiss lediglich verzögern, aber nicht ernsthaft auf unsere Anliegen eingehen wollte.

„Der Vorschlag des Managements hätte bei einer Abstimmung keine Chance“, ist AEROPERS-Präsident Rolf Odermatt überzeugt. „Der Vorstand wird die aktuelle Situation beraten und in Kürze entscheiden, wie es weiter geht.“

„Wir werden selbstverständlich weiterhin versuchen eine Lösung zu finden und überlegen uns, übergeordnete Stellen des Konzerns in das Verfahren einzubinden. Jeder Entscheidungsträger im Konzern soll wissen, welche Verantwortung er in dieser Situation zu übernehmen hat“, sagt Thomas Steffen, Pressesprecher der AEROPERS.

Über das weitere Vorgehen werden wir in den nächsten Tagen informieren.

Zur heutigem Medienmitteilung: http://aeropers.ch/de/medien/medienmitteilungen.html

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