Verfasst von: aeropersredaktion | 25/07/2013

Die Piloten sind gesprächsbereit – Der Blick berichtet

Die Verhandlungen zwischen den Pilotenverbänden und dem Management wurden von der Swiss als gescheitert erklärt. Das ist sehr bedauerlich, da AEROPERS und IPG Verständnis für die Interessen der Geschäftsleitung hatten und Lösungen für die geplante Fusion der beiden Swiss Flugbetriebe und die Einführung der neuen Flugzeuge CSeries und B777 gefunden haben, die der Firma langfristig auch noch Kosten in  Millionenhöhe erspart hätten.
Der Blick berichtet heute:

Verhandlungen mit Piloten gescheitert

Die Airline lehnt das Angebot der Pilotengewerkschaft Aeropers ab. Die Gewerkschaft zeigt sich weiterhin gesprächsbereit.
Das Management der Swiss hat der Pilotengewerkschaft Aeropers heute das Scheitern der Verhandlungen mitgeteilt. Damit lehnt die Swiss das von den Piloten angebotene Sparpaket ab. «Wir sind überzeugt, dass das von uns offerierte Verhandlungsangebot gegenüber den Piloten absolut vertretbar ist», so die Airline.
Die Pilotengewerkschaft hat der Swiss eine bis heute laufende Frist gestellt.
Vor einem Monat hatten die Verhandlungen der Sozialpartner über ein happiges Sparprogramm ein abruptes Ende gefunden. Das Management will mit der Zusammenlegung der zwei Pilotenkorps und weiteren Zugeständnissen insgesamt 30 Millionen Franken sparen. Über das rund 1000 Mann starke Pilotenkorps verteilt, sollen pro Pilot 30’000 Franken gestrichen werden. Das Vorhaben läuft unter dem Namen Projekt X.

Swiss-Management fordert weitere Zugeständnisse

Die Piloten hatten einen Vorschlag erarbeitet, der Swiss-Chef Harry Hohmeister allerdings zu wenig Synergien gebracht hätte. Hohmeister wollte, dass die Piloten bei Salär, Pensionskasse und Arbeitszeiten weitere Abstriche in Kauf nehmen. Der Gesamtarbeitsvertrag der Aeropers endet allerdings erst 2016.
«Wir wollen weiterhin über die Zukunft unserer Firma mit den Managern sprechen», sagt Aeropers-Präsident Markus Grob. «Aber nur auf einer gemeinsamen Basis». (nav)

Responses

  1. Da überlegt man sich, ob man nicht doch seine Jobwünsche über Bord werfen soll. Ich meine niemand wird Pilot, nur wegen dem Geld. Aber wenn ich höre, dass pro Pilot 30’000 Franken gespart werden sollen, dann ist’s fraglich ob die SWISS noch Nachwuchs rekrutieren kann. Ein bisschen attraktiv müssen die Arbeitsbedingungen dann auch noch sein.

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