Verfasst von: aeropersredaktion | 23/10/2013

Ergebnis der trilateralen Gespräche zur Integration der Pilotenkorps

Medienmitteilung der AEROPERS-SwissALPA vom 23. Oktober 2013

Ergebnis der trilateralen Gespräche zur Integration der Pilotenkorps

Seit über einem Jahr verhandeln AEROPERS und IPG gemeinsam mit Swiss im Projekt X über eine Integration der SWU in die SWR und den damit verbundenen Möglichkeiten und Chancen für Piloten beider Korps. Die Chance in Zukunft als gemeinsames Korps unter einem Vertrag mit entsprechender Stärke in den nächsten Verhandlungen auftreten zu können, war die Hauptmotivation der Verbände sich an den Verhandlungstisch zu begeben.

In den vergangenen Tagen wurden nochmals sehr intensive Verhandlungen geführt. Die Ausgangslage war nicht einfach, nachdem die früheren Versuche einer Integration aus diversen Gründen mehrmals erfolglos waren. „Wir sind überzeugt, dass ein gemeinsamer Weg als ein Pilotenkorps mittel- und langfristig die bessere Wahl ist als die getrennte Alternative“, sagt Markus Grob, Präsident der AEROPERS. „Beide Pilotenverbände mussten einige Abstriche von ihren Vorstellungen machen. Aber auch Swiss musste in weiten Teilen von ihren Forderungen nach Kostenreduktionen Abstand nehmen“, ergänzt Rolf Fritschi, Präsident der IPG.

Die Sicht der wirtschaftlichen Notwendigkeit für Einsparungen, wie die Firma sie wiederholt propagiert, wird von den Verbänden nicht geteilt. Eine Investition in die Korps-Zusammenlegung ist dagegen ein für die Piloten strategisch sehr wertvolles Ziel. Die Pilotenverbände sind zu deutlichen Eingeständnissen im Bereich der Produktivität bereit.

„Das wertvollste Gut aus den Verhandlungen ist jedoch die verstärkte Zusammenarbeit der Vorstände und der daraus entstandene Beschluss zur Fusion der Verbände. Sie wird es ermöglichen, eine bessere Einflussnahme und Interessenvertretung ALLER Swiss Piloten und eine bessere Wirkung nach aussen zu erzielen“ betont Rolf Fritschi. „Vor allem verhindert sie, dass wir gegeneinander ausgespielt werden und ermöglicht, dass belastende Historien endlich beseitigt werden können“, so Grob weiter.

Die Anpassungen in den Gesamtarbeitsverträgen beider Korps wird Anfang 2014 zur Abstimmung vorgelegt. Bei erfolgreicher Annahme durch die Piloten werden diese Anpassungen ab 01.04.2014 in Kraft treten.


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