Verfasst von: aeropersredaktion | 17/06/2013

Swiss stoppt Verhandlungen mit beiden Pilotenkorps

Die Schweiz am Sonntag / MLZ berichtete gestern “Swiss stoppt Verhandlungen mit ihren Piloten, Airline-Chef Harry Hohmeister droht mit Auslagerungen”. Im Artikel kommt gut zum Ausdruck, wie unverständlich die aktuelle Situation ist. Der AEROPERS arbeitete monatelang einen Vorschlag aus, der beinhaltete, dass unsere Mitglieder weitreichende Opfer bringen würden, um eine Vereinigung der beiden Pilotenkorps zu ermöglichen. Unser Entgegenkommen erfüllte alle bis vor kurzem seitens Management kommunizierten Vorgaben. Eine Einigung hätte schnell erzielt werden können, hätte Harry Hohmeister nicht plötzlich neue, weitreichendere Forderungen gestellt. Man darf nun gespannt sein, wie es weitergeht. Im folgenden der Artikel mit weiteren Informationen in ganzer Länge:

Benjamin Weinmann

Seit Bestehen der Fluggesellschaft Swiss stand immer wieder eine Zusammenlegung der Pilotenkorps der Langstrecken- und Kurzstreckenflotte zur Diskussion. Ende Mai wollten die drei Parteien – die beiden Pilotenverbände und das Management – das Vorhaben unter dem internen Codewort «Projekt X» in Angriff nehmen. Doch nur zwei Wochen nach Verhandlungsbeginn befindet sich das Vorhaben in einer Sackgasse.

Am Montag, kurz nach Mitternacht, haben die Swiss unter der Führung von CEO Harry Hohmeister und die beiden Pilotenverbände die Verhandlungen vorläufig beendet. Dies geht aus einem internen Schreiben von Swiss-OperationsChef Rainer Hiltebrand an die Cockpit-Belegschaft hervor, das der «Schweiz am Sonntag» vorliegt.

Bei der Struktur mit den heutigen beiden Corps Swiss European und Swiss International handelt es sich um ein Struktur-Überbleibsel aus alten Swissair- und Crossair-Zeiten. Die Piloten wünschen sich eine Vereinheitlichung, da die Karriereplanung damit einfacher würde, und für die Swiss ergäbe die Vereinheitlichung Kostenersparnisse, insbesondere im Administrationsbereich.

Henning Hoffmann, Geschäftsführer der Aeropers, dem Verband der Swiss-International-Piloten mit rund 1000 Mitgliedern, bestätigt den derzeitigen Verhandlungsstopp. Man habe dem Management trotz laufenden Gesamtarbeitsvertrags «ein Paket mit Zugeständnissen im erheblichen Masse» angeboten, unter anderem einen Lohnverzicht und den temporären Verzicht auf Ferientage, da bei der Einführung der neuen C-Series- und Boeing-777-Flugzeuge mehr Piloten nötig sein werden. Hohmeister geht das Angebot der Piloten zu wenig weit. Er verlangt zusätzliche Einsparungen in den Bereichen Salär, Arbeitszeiten, Pensionskassen und Ferien

Die Aeropers hat die Swiss nun vor die Wahl gestellt, ihr Angebot anzunehmen oder die gesamte Pilotenbelegschaft über das Angebot des Managements abstimmen zu lassen. Ob die Swiss auf dieses Angebot eingeht, sagt Sprecher Mehdi Guenin nicht. Er bestätigt, dass die Verhandlungen in der Nacht auf Dienstag ergebnislos endeten. Man sei aber weiterhin im Dialog, «um die Handlungsalternativen aus dieser Nichteinigung zu diskutieren».

Im Schreiben der Aeropers an ihre Mitglieder heisst es: «Herr Hohmeister erklärte mehrfach, dass im Falle der Ablehnung ihrer Forderungen das Projekt X beendet würde und kündigte an, dann Alternativpläne umsetzen zu wollen.» Damit meine er einen Abbau von Flügen und eine Auslagerung der 777-Maschinen an ausländische Piloten, welche die Swiss wohl zu günstigeren Bedingungen anstellen könnte. Doch würde dies ein Abbau von Arbeitsplätzen in der Schweiz bedeuten.

Das Swiss-Management nimmt nun sogar wieder die separaten Verhandlungen mit dem Pilotenverband der Swiss European auf für einen neuen Gesamtarbeitsvertrag, da ab 1. Juli ein vertragsloser Zustand droht.

Verfasst von: aeropersredaktion | 28/05/2013

«Safety first – Ärzte lernen von Piloten»

So stand es gestern im Tages-Anzeiger Online. Als Pilotenverband AEROPERS stehen in der Tat für uns immer zwei Werte im Vordergrund, die wir mit den  Ärzten teilen: Sicherheit und Zuverlässigkeit. Dabei gibt es verschiedene Aspekte: unter anderem Motivation, Kultur, Technik, Prozesse und Konzepte. Lesen Sie selbst:

Ein internes Fehlermeldesystem, von der Swissair vor 30 Jahren initiiert, spielt eine wichtige Rolle im Sicherheitskonzept der Swiss. Spitäler ziehen nach – unter schwierigeren Bedingungen.

In der Flugbranche ist man geübter im Umgang mit alltäglichen Fehlern und zieht die Lehren daraus – bislang weitaus stärker als in den Spitälern. Zu diesem Befund kommt Christoph Ammann aufgrund seiner langjährigen Erfahrung: Als Swiss-Captain ist er verantwortlich für Ausbildung und Training des fliegenden Personals; er schult aber auch Operationsteams von Spitälern auf dem Gebiet der Human Factors. Auf beiden Seiten gehe es darum, die Sicherheit im täglichen Betrieb zu erhöhen, «indem man Fehler erkennt, sie eingesteht, meldet und darüber redet, um sie künftig zu vermeiden».

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Medienmitteilung der AEROPERS-SwissALPA vom 27. Mai 2013

Heute haben die vom Swiss Management initiierten Verhandlungen mit den Pilotenverbänden über die Zusammenlegung der Firmen Swiss International und Swiss European begonnen. Es gilt die anstehenden Herausforderungen der Einführung von neuen Flotten sowie die Eröffnung einer Crewbase in Genf zu meistern.

„AEROPERS ist überzeugt, dass die heute beginnenden Verhandlungen für die Zusammenlegung von Swiss International und Swiss European sinnvoll sind“, sagt Captain Markus Grob, Präsident der AEROPERS. Für die Zukunft der Swiss sei es entscheidend,  dass die Einführung der neuen C-Series und Boeing B777 zusammen mit den Pilotenverbänden angegangen werden könne. Die Einführung der neuen Flugzeuge und die dadurch zahlreich anstehenden Umschulungen seien solch grosse Herausforderungen, dass der sichere Flugbetrieb nur zusammen mit AEROPERS und IPG gewährleistet werden könne. Die reibungslose Einführung der neuen Flugzeuge sei die Grundlage für die Zukunft einer erfolgreichen Swiss. Dies sei für die Piloten mindestens so wichtig wie für das Management, denn die Piloten seien auf Grund des Senioritätsprinzips ein ganzes Arbeitsleben an die Swiss  gebunden und verliessen die Firma, im Gegensatz zu Managern, für gewöhnlich erst mit der Pensionierung.
„Wir werden mit grossem Engagement versuchen, die verschiedenen Interessen zu berücksichtigen und so die Verhandlungen zum Erfolg zu führen. Zu einem Erfolg für die Piloten und die Swiss und somit für alle Mitarbeiter der Swiss und der Firmen, welche vom Erfolg der Swiss abhängig sind“, so Grob weiter.

 

Verfasst von: aeropersredaktion | 16/05/2013

Piloten unter den drei vertrauensvollsten Berufsgruppen

Piloten unter den drei vertrauensvollsten Berufsgruppen
Auch im Jahr 2013 wurden Piloten in der Schweiz unter die Top 3 der vertrauensvollsten Berufsgruppen gewählt. Nur Feuerwehrleute und Krankenschwestern schnitten in der Studie “European Trusted Brands 2013″ von Readers Digest noch besser ab.
Jeder, der in ein Flugzeug steigt, gibt einen grossen Teil der eigenen Kontrollmöglichkeiten ab und dafür braucht es Vertrauen. Dieses Vertrauen geht einher mit der Verantwortung des Piloten. Jeder Pilot ist sich dieser grossen Verantwortung bewusst und wird jeden Tag aufs Neue mit Gewissenhaftigkeit seine Passagiere mit grösstmöglicher Sicherheit und Zuverlässigkeit an ihr Ziel bringen. Mit jedem Flug wächst seine Erfahrung von der nicht nur der Fluggast sondern auch jeder Nachwuchspilot profitieren kann.
Diese Erfahrung ist im Grunde unbezahlbar.
 Für das entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns im Namen aller Piloten und AEROPERS Mitglieder bedanken.

Das European Transport Safety Council (ETSC) mahne die Entscheidungsträger der EU, ein Befürworten des Gesetzesvorschlags der EASA für neue Flugdienstzeiten sorgfältig zu überdenken. In ihrem jüngsten Positionspapier hinterfragten die Sicherheitsexperten der ETSC die unvollständige Berücksichtigung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in den Flugdienstzeitregelungen.

Der ETSC begrüsse, dass die EASA mit dem Vorschlag der neuen Flugdienstzeitregelungen versuche Übermüdung von Flugbesatzungen vorzubeugen. Trotzdem üben die Experten Kritik daran, dass der Gesetzesvorschlag zu kompliziert sei und nicht nachhaltig die wissenschaftlichen Empfehlungen intensiver Untersuchungen umsetze. Bei langen Dienstzeiten sei die Anzahl von Starts und Landung unzureichend begrenzt und die wissenschaftliche Empfehlung Nachtflüge mit nur zwei Piloten von 11 Stunden auf 10 Stunden zu begrenzen, sei nicht umgesetzt worden. Ebenso sei man unzufrieden über die vorgeschlagenen Bestimmungen bezüglich Bereitschaftsdienst.

Das Positionspapier des ETSC basiere auf Empfehlungen von wissenschaftlichen Experten, welche sich intensiv mit Übermüdung von Flugbesatzungen auseinandergesetzt habe und den Autoren der Studie, welche die EASA selbst in Auftrag gegebenen habe. Neben den erwähnten Punkten erklären die Experten des ETSC, dass diese Studie viel zu spät von der EASA in Auftrag gegeben worden sei und jetzt teilweise ignoriert würde. Viele der Empfehlungen würden von den Entscheidungsträgern nicht ausreichend verstanden.

Die neuen Flugdienstzeitregelungen würden auch im nicht-EU Land Schweiz gelten. Im Interesse der Sicherheit für Flugzeugbesatzungen aber auch der Passagiere, unterstütze AEROPERS-SwissALPA den Europäischen Pilotenverband (ECA) und fordere eine Berücksichtigung der wissenschaftlichen Erkenntnisse in der Gesetzesvorlage.

Dieselben Piloten, welche heute A330 und A340 fliegen können in Zukunft auch die B777 fliegen. Es braucht also keine neuen Piloten. Nötig ist einfach eine Umschulung auf den neuen Flugzeugtyp, welche etwas länger dauert, wenn sie nicht innerhalb der „Familie“ (also z.B A320 auf A330) stattfindet. Ob man aber von einem A340, einem A320 oder einem Embraer auf den B777 umschult ist für die Dauer der Simulatorschulung praktisch egal. Wenn es anschliessend darum geht, das Ultra-Langstrecken-Flugzeug B777-300 ER auf der Strecke einzuführen, dann ist es klar von Vorteil, wenn es von Piloten betrieben wird, welche bereits Langstreckenerfahrung haben, weil diese sich neben dem neuen Flugzeugtyp nicht auch noch an das ungewohnte Umfeld gewöhnen müssen.

 

Im Fall der Swiss ist es also ganz klar nicht so, dass es für das neue Flugzeug neue Piloten braucht. Vielmehr ist es im Gesamtarbeitsvertrag, welchen die AEROPERS im Jahr 2011 mit Swiss abgeschlossen hat, klar geregelt, dass die neuen Maschinen von den bisherigen Langstreckenpiloten der Swiss geflogen werden. Allenfalls braucht es Massnahmen, um den erhöhnten Pilotenbedarf während der Einführung des neuen Flugzeugtyps abzudecken. Aber wir sind sicher, dass AEROPERS und Swiss gemeinsam vernünftige Lösungen finden werden, um diese Herausforderung zu meistern. So werden dann auch die zukünftigen B777-Passagiere der Swiss mit der gewohnten Sicherheit und Zuverlässigkeit befördert werden können.

Verfasst von: aeropersredaktion | 08/05/2013

Hohmeister übernimmt Zusatzposten bei der Lufthansa

Hohmeister übernimmt Zusatzposten bei der Lufthansa

Nach dem Hin und Her zur Kandidatur von Wolfgang Mayrhuber als Aufsichtsratsvorsitzender gab es heute eine für die Swiss und somit für deren Mitarbeiter bedeutendere Mitteilung. Der zumindest teilweise Weggang von CEO Harry Hohmeister in die Konzernzentrale der Lufthansa AG nach Frankfurt löst beim Pilotenverband AEROPERS gemischte Gefühle aus.

“Ob ein Doppelmandat für einen Posten in Zürich und einen in Frankfurt für Harry Hohmeister zu bewältigen ist, wird sich zeigen. Es lässt allerdings Zweifel aufkommen, ob er jeder Aufgabe die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen kann. ” Derzeit sei man mit dem Swiss Management in Gesprächen, durch Zusammenführung von Swiss International und Swiss European unnötige Doppelspurigkeiten abzubauen und Synergien zu nutzen. Dabei brauche es verlässliche Partner und damit auch verlässliche Personen. Hier mache man sich Sorgen, wie langfristig noch mit Herrn Hohmeister als CEO zu rechnen sei.

Lufthansa und damit auch die Swiss führen derzeit trotz Gewinnen in 2012 ihr massives Sparprogramm “SCORE” durch, welches 1,5 Mrd. EUR einsparen solle. “Es ist natürlich verständlich, das jeder Stein im Konzern umgedreht wird um Einsparpotential zu erkennen. Dass die Swiss hier ähnlich vorgeht ist selbsterklärend,“ sagt Markus Grob, Präsident der AEROPERS. Es ist jedoch nicht die Lösung die Einsparungen immer vom Personal zu verlangen. Das ist zwar rechnerisch einfach, wirkt sich langfristig aber negativ aus”, so Grob weiter. Eine vorausschauende und langfristige Führung sei für Unternehmen eine Grundvoraussetzung. Im Management Board der Swiss habe es in der jüngeren Vergangenheit viele Wechsel gegeben. Man hoffe nun auf Seiten der AEROPERS, dass auch hinsichtlich der Karriereplanung von Herrn Hohmeister Klarheit herrschen wird und damit wieder Ruhe in der Führung des Unternehmens einkehrt. Als Pilot sei man die ganze Karriere an seine Firma gebunden und trage somit die ganze Zeit auch Mitverantwortung für das Wohl (und Wehe) des Unternehmens. Dies sei bei Managern naturgemäss anders.

Die Sonntagszeitung hat am 17.3.13 ein Interview des Swiss CEO Harry Hohmeister abgedruckt, in welcher er wieder einmal fragwürdige Aussagen tätigt.

Erneut greift Hohmeister das seit langem in allen seriösen Fluggesellschaften bewährte Senioritätsprinzip an. Er setzt es zum wiederholten Male mit der Gehaltsstruktur in Verbindung und hat noch immer nicht verstanden, dass dies nichts miteinander zu tun hat.  Zur Erinnerung: Das Gehalt eines neuen Copiloten nach 2 Jahren intensiver Ausbildung liegt auf dem Niveau eines ungelernten Hilfsarbeiters im Baugewerbe. Bis zum Ende der Laufbahn eines Piloten ist der Lohn dann entsprechend der wachsenden Erfahrung und Verantwortung gestiegen. Im Schnitt entlohnt Swiss ihre Piloten noch immer geringer als vergleichbare Fluggesellschaften aber auch unter dem Niveau der Lowcost Airline Easyjet Switzerland.

Der Umsatz der Swiss stieg 2012 um 2% und die Gewinne sanken um 31%. Auch wir als Pilotenverband verfolgen diese Entwicklung aufmerksam. Da ein Teil des Pilotensalärs heute schon gewinnabhängig ist, haben die Piloten im Jahr 2012 über 6% weniger verdient als erwartet und damit einen erheblichen Sparanteil geleistet.

Die Piloten fliegen nach wie vor auf einem hohen Produktionslevel und leisten die gewohnt hohe Schweizerische Qualität. Für die berühmte Swissness der grössten Schweizer Airline muss Swiss allerdings auch entsprechende Arbeitsbedingungen bieten um Schweizer Piloten und Flugbegleiter rekrutieren zu können. Der wachsende Anteil neuer Mitarbeiter aus den Nachbarländern zeigt, dass schon heute die Attraktivität der Arbeitsplätze bei Swiss für Schweizer scheinbar nicht mehr gegeben ist.

Herrn Hohmeisters Aussage, dass seitens der Pilotenvertretungen noch keine Ideen und Lösungsvorschläge zur Schaffung einer neuen Homebase in Genf gekommen sein nehmen wir mit grossem Erstaunen wahr. Ihm und seinen Stellvertretern wurden in den letzten Monaten diverse Ideen präsentiert.

Verfasst von: aeropersredaktion | 14/03/2013

AEROPERS begrüsst Investition in modernes Equipment

Heute hat Swiss auf ihrer Jahrespressekonferenz die Beschaffung von 6 neuen Boeing 777 Langstreckenflugzeugen und die Finanzergebnisse der Jahres 2012 bekannt gegeben.

AEROPERS ist erfreut, dass trotz des derzeit wohl schwierigen Marktumfeldes der Ertrag im Jahr 2012 gesteigert werden konnte und ein Gewinn von über 200 Mio. CHF erwirtschaftet wurde. Auch begrüsst AEROPERS den Entscheid des Management für das neue Flugzeug, welches weniger Treibstoff verbraucht und welches mit der wesentlich grösseren Passagier und Fracht Kapazität wirtschaftlich effizienter betrieben werden kann. Die Investition in modernes Equipment ist die beste Voraussetzung, um für die Zukunft gerüstet zu sein und sicherlich nachhaltiger und sinnvoller als der Versuch, die Arbeitsbedingungen des Personals zu verschlechtern.
AEROPERS als offizielle Vertreterin der Langstrecken- und bisherigen Airbuspiloten heisst die Entscheidung für eine moderne Flotte gut. Die Piloten der Swiss International Airlines freuen sich mit ihrer grossen Langstreckenerfahrung auf die Einführung und Umschulung auf das neue Boeing Flugzeug.

Medienmitteilung der AEROPERS-SwissALPA vom 14. März 2013

Kauf der Boeing 777 ist eine sinnvolle Investition und ein gutes Zeichen für die Swiss.

Der Pilotenverband AEROPERS begrüsst die Investitionen  der Swiss in die Zukunft der Langstrecke und sieht in der Boeing 777-300ER einen sinnvollen Nachfolger des aktuellen Airbus 340-300.

Hohe Treibstoffkosten, tiefe Erträge und weitere Faktoren beeinflussen die Wirtschaftslage von zahlreichen Europäischen Luftfahrtgesellschaften – so auch die der Swiss. Ein wirksames Instrument um gegen diese Entwicklungen zu steuern, ist die Investition in moderne Flugzeuge. Diese fliegen umweltfreundlicher und günstiger und können zudem noch eine grössere Anzahl von Passagieren mit höherem Komfort transportieren.

„Wir begrüssen diesen Entscheid des Managements und sehen in der Boeing 777 ein interessantes Flugzeug für die Langstreckenflotte der Swiss International Air Lines“, so Thomas Steffen, Pressesprecher des Pilotenverbandes AEROPERS. Der Verband vertritt die Airbus und Langstreckenpiloten der Swiss International und sieht in dieser Investition einen sehr vernünftigen Schritt in die richtige Richtung.

„Moderne Maschinen bieten die besten Voraussetzungen für gute Erträge und sind im Gegensatz zur Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der richtige Weg. Eine solche Entscheidung ist ein gutes Signal für das ganze Unternehmen und wir freuen auf das neueFlugzeug “, so Steffen weiter. Wir sind zuversichtlich, dass wir die Herausforderung der Einführung des neuen Flugzeugtyps bei Swiss International Airlines erfolgreich meistern werden.“

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